Mittelbergstraße 35, 88400 Biberach – 07351 51587

Klasse 3c

Stadtputzede

Wir, die Klassen 3a, 3b und 3c, wurden eingeladen, an der Stadtputzede der Stadt Biberach teilzunehmen. Gern nahmen wir die Einladung an – lernen wir doch dadurch, mehr Rücksicht auf unsere Umwelt zu nehmen: MÜLL gehört in den Mülleimer oder Müllcontainer und NICHT in die Landschaft!!! Wenn wir ihn dabei sortieren nach wiederverwertbare Rohstoffe und Unrat, den man nicht mehr gebrauchen kann, ist das sogar noch besser!!!

Im Oktober war es schließlich so weit. Wir wurden mit Eimern, Greifzangen und großen Müllsäcken ausgerüstet. Auch Handschuhe bekamen wir, die wir sogar behalten durften.

An verschiedenen Tagen machten wir uns auf den Weg in verschiedene Richtungen.

Die 3a war zuständig für den Bereich bis zum Abenteuerspielplatz.

Die 3b säuberte den Bereich bis zum Stadtfriedhof.

Die 3c befreite den Bereich im Wolfental von Müll.

Die Kinder waren eifrig bei der Sache. Es war aber auch unglaublich, was man alles „finden“ konnte: Klobürsten, Lautsprecher, CD-Player, zerbrochene Flaschen, alte Dosen.

Wir sortierten alles nach Glas, Plastik, Metall und Restmüll bzw. Sondermüll.

Viel zu schnell verging die Zeit – wir hätten noch lange weitersammeln können. Am Ende meinte jemand von uns: „Nun haben wir die Welt wieder ein bisschen schöner gemacht!“

Naja, für die Welt mag unsere Aktion vermutlich nicht so bemerkenswert sein – aber für Biberach bestimmt…

Für uns gab es abschließend noch eine süße Überraschung als Dankeschön. Und ehrlich gesagt, dafür hat es sich spätestens wirklich gelohnt😊

Lerngang zum Wasserhochbehälter Lindele

Wir, die Klassen 3a, 3b und 3c, beschäftigen uns gerade im Rahmen des Sachunterrichts mit den Themen Wetter und Wasser. Dazu gehören verschiedene Themenbereiche wie die verschiedenen Wettererscheinungen, eine Wetterkarte lesen und das Thermometer kennen und benutzen. Im Bereich Wasser spielt der Wasserkreislauf eine große Rolle, aber auch die Abwasserreinigung. Besonders wichtig ist das Thema Trinkwasser und deren Versorgung.

Im Zuge dessen machten wir einen Lerngang zum Wasserhochbehälter Lindele. Nach einem langen Fußmarsch wurde uns ausführlich erklärt, woher unser Trinkwasser kommt, wie es aufbewahrt, überwacht und weitergeleitet wird. Es sind riesengroße Wassermengen die dort gesammelt werden. Wir sahen die großen Rohre, durch die das Leitungswasser in die verschiedenen Richtungen weitergeleitet wird. Über ein Computerprogramm bekamen wir einen Überblick darüber, wie viel Liter Wasser über den Tag verteilt in einzelnen Straßen in Biberach im Durchschnitt verbraucht werden.

Zum Schluss erhielten wir sogar noch ein Geschenk: Einen Spitzer mit Radiergummi.

Ernährungslehre – was ist das???

Nachdem wir uns im Sachunterricht mit dem Aufbau des Skeletts – die Knochen und Gelenke – beschäftigt hatten, ging es für uns darum, was müssen/können/dürfen wir essen, damit unsere Gelenke (und ja eigentlich auch unsere Muskeln, aber darum kümmern wir uns später einmal) so richtig gut funktionieren.

Es ist kaum etwas einfacher zu beantworten als das, denn die Ernährungspyramide gibt uns da viele Antworten!! Wer das nicht glaubt, kann uns Drittklässler ja mal fragen.

Aber nur theoretisch, lässt sich das nun auch wieder nicht erklären. Also machten wir uns ans praktische Werk in unserer Schulküche und stellten für uns leckere gesunde Gerichte wie Brotgesichter und Knabbergemüse mit Dip her.

Und damit das dann auch noch mal doppelt so lecker schmeckte, überlegten wir, wie ein hübsch gedeckter Tisch sein müsste, wie man sich am Tisch benimmt (Herr Knigge lässt grüßen ) und was es mit der Hygiene beim Zubereiten von Speisen auf sich hat.

All dieses wurde zum Schluss auch noch in einen Test verpackt – und schon hatten wir ein vergnügliches gemeinsames Essen – und anschließend den Ernährungsführerschein bestanden.

Der Berg ruft…!!!

… oder genauer gesagt: das Wolfental rief. Denn die Gelegenheit war günstig. Am Wochenende hatte es endlich wieder geschneit, der Schnee war liegengeblieben – und noch einmal wollten wir ihn nicht einfach so wieder wegtauen lassen.

Also organisierten wir Drittklässler kurzerhand einen Besuch im Schnee. Am Montag wurden die Eltern informiert und Rodel, Schlitten, Bob, Poporutscher und was sich sonst noch eignete um eine Piste hinunterzurutschen, klar gemacht. Am Dienstag packten wir schließlich noch eine kleine Stärkung für Zwischendurch ein schon konnte es losgehen.

Tatsächlich hatten wir am Dienstag, 05.02.2019, das Wolfental „für uns“ und konnten uns die besten Pisten für die Abfahrt aussuchen. Auch kleine Sprungrampen waren bereits vorbereitet oder wurden gebaut. Im wilden Wechsel ging es immer wieder auf und ab. Zwischendurch wurden kleine Picknick-Pausen unter den Weiden eingelegt. Gespräche in gemütlicher Runde wurden genutzt, um die Neuigkeiten in den Klassen auszutauschen. Aber schon bald ging es wieder „auf die Piste“. Zu verlockend war es, die verschiedenen Abfahrgeräte einmal auszuprobieren.

Den Spaß kann man auch auf den Bildern sehen…

Leider, leider geht so ein Morgen viel zu schnell vorbei. Bald hieß es, den Rückweg zur Schule anzutreten. Machte aber nichts, denn der Berg war platt! Aber vermutlich nicht nur der Berg …

 

Pädagogischer Therapiebegleithund (Schulhund) „Linus“ in der Klasse 3c / 4c

Mein Name ist Linus, ich bin ein Dalmatiner und bin im März 2013 geboren. Mit meinem Frauchen Frau Schuhmacher wurde ich erfolgreich zum pädagogischen Therapiebegleithundeteam ausgebildet. Ich werde regelmäßig in der Klasse von Frau Schuhmacher im Unterricht eingesetzt. Ich unterstütze die Kinder im Unterricht z.B. beim Einüben von Rücksichtnahme, der Übernahme von Verantwortung und motiviere sie beim Arbeitsverhalten, indem ich ihnen Aufgaben bringe oder sie kleine Tricks mit mir machen dürfen.

Ziele des Schulhundeinsatzes

  • Ein Schulbegleithund wird im Unterricht eingesetzt, um pädagogische Prozesse zu unterstützen. Insbesondere die Bereiche Sozialverhalten, Kognition, sowie Lern- und Arbeitsverhalten werden dabei gefördert
  • Schaffung einer positiven, angstfreien Lernatmosphäre, die Anwesenheit von Linus gestaltet die Lernumgebung positiv, es entsteht eine lockere, freundliche Atmosphäre, körperliche und verbale Aggressionen gehen oft deutlich zurück
  • Einüben von Verantwortungsübernahme ( für Wasser sorgen, auf Bedürfnisse des Hundes eingehen)
  • Einüben von Rücksichtnahme und Empathie, Teamgeist wird gestärkt
  • Stärkung von Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein: Der Hund reagiert nur auf klare Gesten, Anweisungen und konsequentes Verhalten, die Schüler müssen sich also auf den Hund einlassen, sich konzentrieren, sich selbst nötigenfalls korrigieren. Leckerlies als Belohnung (Versorgungsdrang der Kinder)
  • Konzentration und Aufmerksamkeit werden durch die Anwesenheit des Hundes im Klassenraum gefördert, der Geräuschpegel deutlich gesenkt (die Kinder wissen, dass der Hund viel besser hört als Menschen)
  • Motivation und Freude am gemeinsamen Lernen mit Linus

 

Regeln beim Umgang mit dem Schulhund

  • Linus ist immer unter der Aufsicht von Frau Schuhmacher!
  • Auf Hygiene ist dringend zu achten! Hände waschen nach Kontakt mit dem Hund!
  • Die Klasse wird über den richtigen Umgang mit Hunden, über die Verhaltensregeln, die Hygienemaßnahmen, etc. … vorab aufgeklärt.

 

  • Grundregeln:
  • Wir tragen Hausschuhe!
  • Wir schließen unsere Schultaschen! Das Essen bleibt verschlossen! Es liegt nichts herum!
  • Wir rennen nicht durch die Klasse!
  • Wir sind leise!
  • Wenn Linus auf seinem festen Platz liegt, lassen wir ihn in Ruhe!
  • Wir rufen nicht nach Linus! (NUR wenn Frau Schuhmacher es erlaubt!)
  • Wir füttern Linus nicht! (NUR wenn Frau Schuhmacher es erlaubt!)
  • Wir waschen uns die Hände, nachdem wir Linus gestreichelt haben!
  • Wir nehmen immer und überall Rücksicht auf Personen, die Allergien, Angst oder eine Abneigung vor Hunden haben!
  • Der Umgang mit Linus ist immer freiwillig! Niemand wird zum Kontakt mit ihm gezwungen! (Kinder bestimmen wie nah der Hund kommen darf)